Einsätze der F.F. Maasbach

Einsatzbericht



Kohlenmonoxid-Alarm

von: 31.10.2019 - 18:42 Uhrbis: 31.10.2019 - 21:00 Uhr
Einsatzort: MünzkirchenMannschaft unserer Wehr: 13 Mitglieder

Bericht:

Ein Kohlenmonoxid-Austritt bisher unbekannter Ursache erforderte am Abend des 31.Oktober 2019 ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas, welches Sauerstoff verdrängt und so für Menschen rasch zur lebensgefährlichen Gefahr wird. Neun Personen mussten aus einem Wohnhaus evakuiert werden, von denen sieben Personen mit Vergiftungserscheinungen in nahegelegene Krankenhäuser gebracht wurden. Zu einem vermeintlichen Routineeinsatz „Kollaps“ wurde das Rote Kreuz am Donnerstag 31.Oktober um 18:07 Uhr nach Münzkirchen gerufen. Ein CO-Warngerät, welches alle Rettungsteams standardmäßig auf den Notfallrucksäcken tragen, hat unerwartet beim Betreten des Hauses – in dem sich zum Unfallzeitpunkt neun Personen aufgehalten haben – Alarm geschlagen. Sofort haben die Rettungssanitäter reagiert und alle Personen wurden aus dem Haus evakuiert. Auch die Mitarbeiter des Roten Kreuzes mussten sich umgehend zurückziehen, um sich nicht selbst in Gefahr zu begeben. Zur Person mit Kreislaufproblemen, welche zu diesem Zeitpunkt vermutlich bereits das Bewusstsein verloren hatte, konnte wegen der Gefahr nicht mehr vorgedrungen werden und sie verblieb im Haus. Unverzüglich wurde die Feuerwehr Kaltenmarkt und in weiterer Folge die Feuerwehr Münzkirchen alarmiert. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz konnte die Feuerwehr Kaltenmarkt die Person aus dem Gebäude retten und dem Roten Kreuz zur Versorgung übergeben. Von den neun Personen, die evakuiert wurden, mussten sieben (drei Erwachsene und vier Kinder) in die Krankenhäuser Ried und Schärding eingeliefert werden. „In weiterer Folge wurden von uns Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei kam auch ein Elektrolüfter – welcher von der Feuerwehr Schärding geholt wurde – zum Einsatz. Nachdem die Heizung abgestellt war und die Belüftungsmaßnahmen Wirkung gezeigt haben, konnte mit den Messgeräten eine fallende CO-Belastung festgestellt werden. Rund 1,5 Stunden nach dem Alarm konnte das Haus wieder ohne Atemschutz betreten werden,“ so Einsatzleiter Thomas Strasser. Bericht & Foto. BFKDO Schärding & Rotes Kreuz

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