24 Stunden Feuerwehr 2015

Geschrieben von Simon am .

Jugendgruppe verbringt 24 Stunden bei der Feuerwehr

Vergangenes Wochenende fand eines der Highlights des heurigen Jugendjahres statt. Unter dem Obigen Motto trafen sich das Jugendbetreuerteam und die Jugendlichen am Freitag den 25.September im FF Haus. Als erstes stand die Errichtung der Schlafstätte im Jugendraum an. 

Für den ersten Ausbildungsschwerpunkt dieses Wochenendes (Geräte für den Verkehrsunfall und Erste Hilfe) wurde die Gruppe in zwei Teile geteilt. Bei den beiden Stationen wurden die Funktion und die Gefahren bei der Handhabung der Gerätschaften erklärt bzw. die Versorgung von Wunden und Verletzungen gelernt. Anhand der Zündung von ausgebauten Airbags die freigesetzte Energie veranschaulicht. Plötzlich erschrillte der Alarm und die Jungfeuerwehrmitglieder mussten ihr erlerntes bei einem Verkehrsunfall unter Beweis stellen. Dabei mussten sie eine verletzte Person aus dem Fahrzeug retten und die Erstversorgung durchführen. Im Anschluss erfolgte eine kleine Pause mit Stärkung im Aufenthaltsraum. 

Zweiter Punkt im Ausbildungsplan war der richtige Umgang mit dem Hebekissensatz. Dabei mussten z.B. eine mit Wasser gefüllte Schubkarre so angehoben werden, dass das Wasser über die Kante in einen darunter gestellten Eimer fließen musste, was sich als gar nicht so einfach herausstellte. Gerade als die Geräte im Fahrzeug verstaut waren erfolgte die zweite Alarmierung dieses Tages. Person unter Traktor eingeklemmt lautete das Einsatzstichwort. Unverzüglich wurde mit den Einsatzfahrzeugen zum Einsatzort gefahren. Am Einsatzort stellte der Einsatzleiter fest, dass eine Person unter einem Frontlader eines Traktors eingeklemmt war. Mithilfe der Hebekissen konnte diese befreit und weiter versorgt werden. Nach der Rückkehr von diesem Einsatz folgte der gemütliche Teil mit mitgebrachten Filmen im Aufenthaltsraum.

Am zweiten Tag nach dem Frühstück wurden die Geräte für eine Brandbekämpfung und ihre Funktion wiederholt, sowie ein Fettbrand und dessen richtige bzw. falsche Bekämpfung vorgeführt. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging der nächste Alarm im FF Haus ein. Ein Auto hatte Feuer gefangen und musste gelöscht werden. Mit dem Hochdruckstrahlrohr und der Schnellschaumangriffseinrichtung konnte auch diese Aufgabe gemeistert werden. Als wohlverdientes Mittagessen wurde nach der Rückkehr ein leckeres Gulasch serviert.

Als letzter Schwerpunkt war eine Löschwasserleitung von einem Löschteich zum Tanklöschfahrzeug aufzubauen. Dabei standen Ziele in unterschiedlichen Entfernungen bereit. Mit den verschiedenen Strahlrohren und deren Wurfweiten gelang es schließlich alle Ziele herunter zuspritzen. Anschließend wurden alle Gerätschaften im Feuerwehrhaus gereinigt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Zum Abschluss bedankten sich Kommandant Thomas Strasser und Jugendbetreuer Michael Perzl bei allen Jugendlichen und bei den Jugendhelfern für die verbildliche Disziplin und Ausbildung.

 

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